Laserdrucker Vorteile und Nachteile und Tipps

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Laserdrucker Vorteile und Nachteile und Tipps

In diesem Artikel erklären wir ihnen den Unterschied von einem Laserdrucker und einem Tintenstrahldrucker. Auch erklären wir ihnen die Laserdrucker Vorteile und die Nachteile, und welcher Drucker für Sie geeignet ist. 

Wie funktioniert ein Laserdrucker?

Laserdrucker sind Ausgabegeräte zur Verwendung mit Computern, Tablets oder Smartphones, die digitale Daten per Thermodruckverfahren zu Papier bringen. Für den Druckvorgang verfügen Laserdrucker über eine elektrisch geladene Walze, auf die mittels Laserstrahl das Druckbild projiziert wird. Die geladene Walze wird mit feinen Druckpartikeln, dem sogenannten Toner, beschickt. Durch Rotation und dem Entlangführen von Druckerpapier an der Walze wird das gewünschte Druckbild übertragen. Vor der Ausgabe des Schriftstückes muss dieses noch mittels Druck und Wärme fixiert werden. Eine Schutzschicht aus einer Art Lack wird zum Schluss über das Dokument gegeben. 

 

Laserdrucker Vorteile – Welche gibt es?

Die grossen Laserdrucker Vorteile sind vor allem ihre Schnelligkeit. 30 bis 40 Seiten Text pro Minute sind bei modernen Laserdruckern durchaus möglich. Auch Grafiken und Tabellen druckt ein Laserdrucker wesentlich schneller als vergleichbare Tintenstrahlgeräte.

Neben der Druckgeschwindigkeit ist auch die Qualität der Ausdrucke extrem hoch. Durch die Technik eines Laserdruckers werden feine Konturen, Linien und, bei Texten, Serifen ohne Einschränkungen im Druckbild wiedergegeben. Die Ausdrucke sind darüber hinaus noch dokumentenecht und widerstandsfähig gegen Wasser, Schweiß und Sonneneinstrahlung.

Nicht zuletzt sind die Druckkosten pro Seite im Vergleich zu Tintenstrahlgeräten geringer. Ein Ausdruck einer Seite Text kostet bei modernen Laserdruckern zwischen einem und drei Cent.


Welche Laserdrucker gibt es?

Im Groben werden die Laserdrucker in drei Gruppen eingeteilt. Klassische Mono-Laserdrucker verfügen über nur eine Tonerkassette mit schwarzem Toner und drucken folglich nur in schwarz/weiß. Diese Laserdrucker eignen sich für Privatpersonen und Unternehmen, bei denen farbige Ausdrucke keine Rolle spielen.

Farblaserdrucker hingegen sind mit vier unabhängigen Tonern ausgestattet. Diese Toner decken das CMYK Farbspektrum ab (Cyan, Magenta, Yellow, Black). Mit Farblaserdruckern lassen sich beliebige farbige Ausdrucke erstellen. Vorrangig werden diese Drucker zur Erstellung von Grafiken, Logos oder ähnlichem genutzt.

Multifunktionsdrucker vereinen mehrere Geräte in einem Gehäuse. Neben der Druckfunktion können die meisten Multifunktionsdrucker auch noch kopieren, scannen und faxen. Diese Art Laserdrucker eignet sich besonders für all diejenigen Anwender, die durch das Einsparen mehrerer Geräte Platz schaffen wollen.

 

Haben Laserdrucker auch Nachteile?

Ein Laserdrucker ist zwar schnell und günstig, eignet sich jedoch nicht für den Druck von Bildern oder Fotos. Technisch bedingt werden diese Druckaufträge immer leicht streifig wiedergegeben, außerdem kann ein Laserdrucker Farbverläufe nicht so klar darstellen wie ein Tintenstrahlgerät. Auch der Stromverbrauch eines Laserdruckers sollte nicht unterschätzt werden.

Da die Geräte vor Verwendung aufgeheizt und in der Folge wieder gekühlt werden müssen, liegt der Energieverbrauch der Laserdrucker weit über dem von Tintenstrahlgeräten. Durch intelligente Stromsparfunktionen haben die Hersteller hier allerdings mittlerweile einiges dafür getan, dass ein Laserdrucker nicht mehr als Stromfresser gelten muss. Bei Farblaserdruckern ist zu bedenken, dass Nachkauftoner relativ teuer sind.

Zwischen 100 und 600 Euro müssen für einen Satz Toner einkalkuliert werden. Dieser hohe Preis relativiert sich allerdings durch die enorme Reichweite – mit einer Tonerfüllung sind bis zu 3000 Seiten im Druck möglich.

Ältere Laserdrucker können im Betrieb gesundheitlich bedenkliche Stoffe wie Ozon und Feinstaub abgeben. Hier hält der Zubehörhandel Filter bereit, die vor die Lüftungsschlitze der Drucker montiert werden können. So kann zumindest die Belastung mit Feinstaub in der Atemluft reduziert werden, trotzdem sollten Laserdrucker nicht in Gesellschaftsräumen oder neben offenen Speisen betrieben werden.

Anwendung – Für wen lohnt sich ein Laserdrucker?

Laserdrucker eignen sich besonders für Anwender mit einem hohen monatlichen Druckvolumen. Ab 200 Seiten monatlich rechnen sich die erhöhten Anschaffungskosten eines Laserdruckers. Aber auch für das andere Extrem, ausgesprochene Wenigdrucker, kann sich ein Laserdrucker rentieren.

Technisch bedingt trocknet hier, anders als bei Tintenstrahlgeräten, nichts ein. Eine Verwendung auch nach monatelangem Stillstand ist ohne jegliche Einschränkung möglich. Wer Wert auf Schnelligkeit und saubere Konturen legt, ist ebenfalls bei einem Laserdrucker auf der sicheren Seite. Vor dem Kauf ist eine umfassende Beratung ratsam.

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